News:
Restaurant-Theater
Termine:
Samstag, 10.03.2012
Samstag, 14.04.2012 (ausverkauft)
Samstag, 05.05.2012 (ausverkauft)
Samstag, 02.06.2012
Zusatztermine:
Freitag, 14.09.2012
Samstag, 13.10.2012
Samstag, 10.11.2012
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Der Nibelungensteig ist der wohl bekannteste und berühmteste Wanderweg im Odenwald - er erhielt im September 2008 sogar die Auszeichnung "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" vom Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine.
Der Odenwald hat jetzt seinen ersten Viertausender: Mussten im ersten Teilabschnitt des "Nibelungensteigs", der seit seiner Eröffnung im Oktober 2008 von Zwingenberg an der Bergstraße bis Grasellenbach im Odenwald führte, "nur" 1600 Höhenmeter auf einer Strecke von gut 40 Kilometern bewältigt werden, so sind es mit der Erweiterung nun 4000 Höhenmeter mit einer Gesamtstrecke von 124 Kilometern. Fortan führt er von Zwingenberg an der Bergstraße bis Freudenberg am Main. Mit Hessen, Baden-Württemberg und Bayern vereint der „Nibelungensteig“ nun drei Bundesländer.
Der Nibelungensteig gehört zu den anspruchsvolleren Wanderungen im Odenwaldwandernetz. Der Weg führt über zumeist naturbelassene Wege, durch unberührte Natur, setzt also gutes Schuhwerk und eine gewisses Durchhaltevermögen voraus.

Aber man wird fürstlich entlohnt für die eine oder andere Wanderstrapaze - wandert man doch auf den Spuren der sagenhaften Nibelungen durch deren ehemaligen Jagdwald.
Viele Sehenswürdigkeiten liegen an der Wegstrecke, z.B. der Melibokus mit 517 Metern Höhe, der einen unendlich weiten Blick über die Rheinebene hinweg auf die Bergkette des Pfälzer Waldes bietet. Am Südhang des Felsberges hinterlässt ein überaus beeindruckendes Naturdenkmal, das Felsenmeer, einen wirklich nachhaltiges Staunen.
Weiterhin besuchen Sie den Hohenstein, einen Quarzitfelsen, der auch zum Klettern genutzt wird und den Krehberg bei Burg Lindenfels.



Mythologischer Höhepunkt der Wanderung ist der Siegfriedbrunnen in Gras-Ellenbach. Hier verlor der edle Recke, der den Drachen einst so erfolgreich besiegt hatte, sein Leben durch die List und Tücke seines Widersachers Hagen von Tronje. Im Jahre 1851 wurde vom Darmstädter Staatsrat Knapp die Quelle eingefasst und mit einem gotischen Gedenkkreuz geschmückt. Und somit zum "echten" Siegfriedbrunnen ernannt.
Verlaufen kann man sich auch auf dem erweiterten „Nibelungensteig“ nicht.